Montag, 25. Januar 2016

Ein Wochenende im Traumbauhaus

Hallöchen meine Lieben, 


Wochenenden sind 
- und das jetzt mal ganz wertungsfrei - 
nicht mehr das, was sie früher einmal waren.


Noch zu Schulzeiten habe ich die Wochenenden gern mit 
Lesen und Malen nach Zahlen verbracht, wenn nicht gerade ein
Tanzauftritt oder eine Geburtstagsfeier war.

Während meiner Ausbildungszeit bestand das Wochenende
aus Hamburg-Berlin-Pendelei, Wochenendbeziehung und 
Zusammenkünften mit allen Lieben, die man dann eben nur
alle paar Wochen mal sieht.

Nach Ausbildung und Zusammenzug mit dem Lieblingsmann
haben wir am Wochenende gern Freunde besucht, aber auch viel
gekuschelt und gechillt. Meine produktivste Handarbeitsphase ;)

Seit das Krümelchen auf der Welt ist, ist an Ausschlafen
für mich natürlich nicht mehr zu denken, denn das Mäuschen
ist ein Frühaufsteher. Es wird morgens viel gespielt und gekuschelt,
der Papa darf noch liegenbleiben und sich von der harten 
Arbeitswoche erholen. Danach dann viel Familienzeit.

Seit wir nun im Traumbauhaus leben ist auch
das Wochenende von Arbeit bestimmt, aber auch von
viel Spaß und Geselligkeit.


Heute gibt es mal ein Wochenende in Bildern von uns,
um euch genau das zu zeigen:



Das Wochenende beginnt für uns schon am Freitag, denn Krümelchens Tagesmutter hat Weiterbildung und wir damit einen extra Mama-Tochter-Tag. 
Wir nutzen das wunderbare brandenburger Winterwetter und fahren eine große Runde mit dem Schlitten, puzzeln, spielen Verstecken mit Madame Katz und kuscheln. Auch Madame Miez steht zwischendurch vor dem Fenster, traut sich aber nicht rein ;)



Dann kamen der Lieblingsmann und Schwiegerpapa vom - im wahrsten Sinne des Wortes - Großeinkauf beim Baumarkt nach Hause. Unsere Badewanne! Der Styroporklotz dazu ist sogar schon ins künftige Bad im Obergeschoss eingefädelt. Es wird wirklich nicht groß, aber für uns ausreichend. 
Krümelchen flitzt mit freudigem Gequietsche durch das Baugeschoss und erfreut sich am Verpackungsstyropor. Das letzte Bild gehört dann zum Samstagabend ...



Am Samstag wird mächtig geackert. Meine Eltern kommen und beseitigen in mehreren Stunden den Haufen mit den alten Dachziegeln. Endlich ist er weg, nach zwei gefüllten 7cbm-Containern. Mann und Schwiegerpapa werkeln im Bad und verwüsten mit mehreren Durchbrüchen durch die Decke unsere Küche. Und das Krümelchen tobt derweil stundenlang durch den Schnee :)
Nicht im Bild: Am Abend wollen die Männer noch schnell ein altes Heizungsrohr kappen. Dank mehrerer Komplikationen (Linksgewinde, alte Steigleitung und Röhrchen ... ach, fragt mich nicht was so alles genau) dauert diese kleine Aktion mehrere Stunden an, in denen Wasser aus dem offenen Rohr tropft und die Heizungs natürlich auch ausgeschaltet ist. Gegen Mitternacht ist das Problem gelöst und die Heizung wieder in Gang.



Sonntag ist dann - fast - Ausruhtag.
Ausschlafen für Papa, Kuscheln und Spielen für Krümel und mich.
Es wird gebaut und gemalt, gestreichelt und Sämereien "sortiert". 
Recht hat das Krümelchen, ich sollte so langsam mal nen Anpflanzplan machen ;)
Nicht im Bild: die Reinigung der Küche, Waschmaschinenschleppen in die künftige Waschküche im Keller, Reinschleppen und Installation einer Geschirrspülmaschine (Jaaaaaaaaaa! Ein neues Zeitalter bricht an ... also, sobald ich Geschirrspültabs, Salz und Klarspüler gekauft habe :D), aufhängen der Küchenschränke und putzen, putzen, putzen.

Es war ein schönes und anstrengendes und erfülltes Wochenende.


Wie heilig ist euch ein ruhiges Wochenende?
Oder seid ihr eher so die Ausflügler?

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