Donnerstag, 28. April 2016

Abendstimmung im Garten

Heute gibt es von mir
- mal so ganz ohne großen Kommentar - 
ein paar Fotos aus dem schwiegerelterlichen 
Garten in Abendstimmung.
Das war vorletztes Wochenende.











Mittwoch, 20. April 2016

Frühlingsfrisch und kreativ

Dass mich der Frühlingsbeginn beflügelt habe ich ja letztens schon erzählt.
Plötzlich kehrt eine Energie und Tatkraft zurück, die ich die 
Wintermonate über echt vermisst habe und die mich zu Höchstleistungen
beflügeln. Am Wochenende hab ich sogar ganz allein (und das erste Mal)
die Reifen meines Autos gewechselt. Ja, das macht mich stolz ;)

Auch im kreativen Sinne war ich in der letzten Woche sehr aktiv.
Heute mag ich euch meine kreativen Ergüsse zeigen und
nehme euch mit in den Sonnenschein-Garten.
Also lehnt euch zurück und genießt die Bilderflut ;)



Ich hab ja so einen kleinen Tick was Tassen angeht. Rein technisch gesehen könnte ich hunderte haben. Praktisch gesehen habe ich einen eher nicht so tasseneuphorischen Ehemann und belasse es daher bei ein paar wenigen. Dafür weitet er seine Bierkrugsammlung nicht aus, also haben wir eine win-win-Situation. 

Wenn dann die Lust auf was Neues kommt heißt es einfach: selbermachen und eigenes aufhübschen. So wurde eine schlichte weiße Tasse zur Gute-Laune-Garten-Tasse.

Porzellan-Marker macht's möglich.



Nun schmücken sie Blätterranken 
und der Spruch
Gardening is cheaper than therapy
and you get tomatoes.

 Mit dem morgendlichen Kaffee aus dieser Tasse wird sofort Lust auf den Garten geweckt :)






Dann ran an die Acrylfarbe, Holzspatel wurden eingepinselt. 
Diese dienen dann bald überall im Garten als Schildchen für 
unser Gemüse. Vier durften schon auf dem Kartoffelacker einziehen.



Wenn die Farbe schonmal am Pinsel ist,
warum dann nicht noch eine schöne Nachricht auf dem 
Eckstein im Vorgartenbeet hinterlassen?



 Im Vorgarten steht auch unser großer und reich mit 
Blüten bestückter Magnolienbusch.
Wunderschön, oder?
Auf diesen Anblick habe ich mich so lange gefreut,
denn jetzt sehen wir ihn zum ersten Mal in der Blüte.
Zwischen unserer Hausbesichtigung im Februar und der
Übergabe im Mai letzten Jahres waren wir gar nicht da und hatten diesen
Anblick bisher noch nicht genießen können.



Dieses niedliche Bäumchen wird mal ein Pfirsichbäumchen.
Wir haben ihn auf dem Kompost als Wildwuchs gefunden und einen 
schönen Platz im Vorgarten reserviert. Nun wächst und gedeiht er.



Auch der Ginseng treibt. Das freut mich ganz besonders.
Wir haben ihn zusammen mit vielen anderen Pflanzen aus dem
Kleingarten meiner Großeltern geholt, da dieser jetzt verkauft wird.
Den Ginseng hat meine geliebte Oma immer besonders gepflegt und geliebt.
Mit ihm - und dem Hibiskus, dem Rhabarber, der Blaubeere, ... - lebt
sie für mich hier in unserem Garten weiter.
Und in unseren Herzen sowieso.



Ungeplante Blumenpracht. 



 Und ein besonders magischer Anblick zum Schluss.
Morgentau auf Erdbeerpflanzen.
Jupp, ich bin heut poetisch unterwegs ;)


Jetzt ist der Himmel zwar zugezogen, dank Gute-Laune-Garten-Tasse habe ich aber trotzdem Bock auf Garten. Ein bisschen Ordnung machen und Unkraut zupfen. Ein paar frühe Samen sollen auch in den Boden, da für die nächste Nacht Bodenfrost angesagt ist verschiebe ich das aber auch lieber noch. Zu tun gibts es aber trotzdem genug :)


Habt einen wunderschönen Tag!

Liebste Grüße,
eure Jessi


Verlinkt bei Mittwochs mag ich  

Mittwoch, 13. April 2016

Die Entdeckung des Ich [Familienmoment]

Was ist das Leben doch für ein Wunder.
Ab dem Moment, in dem neues Leben entsteht, 
taucht man in eine Vielzahl von wundervollen und 
höchst bewundernswerten Ereignissen und Entwicklungen ein.

Das größte Wunder momentan und damit unser Familienmoment 
der letzten Zeit ist ein besonderer Entwicklungsschritt des Krümelchens
auf der Zielgeraden zum zweiten Geburtstag:
Die Entdeckung des Ichs.


"Gestern" noch so klein ...


Seit ein paarWochen befinden wir uns ja mitten in der Phase der Wortschatzexplosion. 
Bei etwa 110 Wörtern sind wir gerade, die sie aktiv benutzt und auch schon fleißig zu 
Zweiwortsätzen zusammenbaut. Das macht die Kommunikation um einiges 
einfacher und das Familienleben entspannter.

Seit drei Wochen benutzt sie ein ganz besonderes und wichtiges Wort: 
Mija, die Krümelversion ihres Namens. 
Nun teilt sie uns nicht nur immer mehr ihre eigenen
Bedürfnisse mit oder was sie gerade tut, 
sie erzählt auch, was ihr vorher so passiert ist.

Nun heißt es den ganzen Tag lang:
"Mija tanze."
"Mija müde."
"Mija Durst."
"Mija boing, aua aua."
"Mija badi."
"Mija Arm."
 "Mija Foto."

Es ist so niedlich und so erstaunlich!


... und heute schon eine kleine Persönlichkeit
Verlinkt beim Familienmoment
von Küstenkidsunterwegs

Montag, 11. April 2016

Vorfreude gebucht

Ach meine Lieben, ich freu mich so.
Man sagt ja immer so schön: Vorfreude ist die schönste Freude.
Und das merke ich grade mal wieder am eigenen Leib.

Was mich so freudig stimmt?
Wir haben gestern gebucht. 
Ein Wochenende Ostsee.
Zimmer mit Meerblick.
Meerwasserschwimmbad.
Nur für mich.


Der ein oder andere wird das vielleicht befremdlich finden.
Auch der Lieblingsmann und meine Eltern, von denen ich diese
Reise zum Geburtstag in vier Wochen geschenkt bekomme, haben mehrmals 
nachgefragt, ob ich nicht meine beste Freundin oder mein Schwesterherz
mitnehmen möchte. Versteht mich nicht falsch, ich liebe beide.
Aber: nein.

Ich war schon immer ein Mensch, der sehr gut allein sein kann 
und sehr gern auch mal allein ist. Und auch mal allein sein muss.

Ich habe Sehnsucht nach ein paar Tagen nur für mich.

Ich liebe es Mutter und Ehefrau zu sein. Und Katzenmama und Hausbesitzerin und Gartengöttinazubi und Freiberuflerin. Ich habe mich für all diese Aspekte meines Lebens bewusst entschieden und genieße mein Leben in vollen Zügen. Und doch beschleicht mich immer mehr der Drang danach, einfach mal wieder ein paar Tage allein zu sein, für niemanden sorgen zu müssen und auf niemandes Befinden und Bedürfnisse eingehen zu müssen außer meinen eigenen. Ein paar Tage lang mal wieder einfach nur Jessi sein zu können und nur das zu tun, was mir in den Sinn kommt und wann es mir in den Kram passt. Und ich freue mich so unheimlich darauf, dass ich das bald erleben kann.

Mit Achtmonatskrümelkugel.
Warnemünde wird mein Mama-Auszeit-Ziel in sechs Wochen sein. Zweimal war ich bereits dort.
Schwanger vor zwei Jahren und letztes Jahr beim Mädels-Ostsee-Urlaub mit Schwiegermama, Elfenmama, Elfchen und Krümelchen.

Manche Orte erweisen sich ganz schnell als Herzensorte. Warnemünde und die gesamte Ostsee ist so einer für mich. 

Einfach ins Auto steigen, nur ein paar Klamotten, Kamera, ein hübsches Notizbuch und einen Stift in der Tasche und auf geht's ... Zeit für mich, für meine Gedanken, ohne Plan und 
ohne To-do-Liste.

Ach ja ... ich träum schon wieder vor mich hin.
Und selbst die reine Vorstellung macht mich echt glücklich :)

Mittwoch, 6. April 2016

Der sechsundzwanzigste Frühling

Endlich zieht der Frühling ein. Alles blüht und spreißt, die Natur erwacht zu neuem Leben. Ich bin ein waschechtes Frühlingskind. Und speziell in diesem, meinem sehcsundzwanzigsten Frühling, habe ich im besonderen Maßen das Gefühl, dass meine Gedanken auf völlig neue Weise aufblühen.


In den letzten Jahren gab es viele Höhepunkte in meinem Leben. Hochzeit, Baby, Haus - das alles haben wir fein säuberlich innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre hinbekommen. Alles Faktoren, die das eigene Leben verändern und auf den Kopf stellen können, keine Frage. Und das alles hat auch mich verändert und geprägt. Wie sehr, das begreife ich gerade jetzt. Jetzt bin ich wirklich an dem Punkt angekommen, an dem ich für mich sage: Ja, ich bin erwachsen.

Mein sechsundzwanzigster Frühling ist der, an dem ich mich wirklich angekommen fühle. Nicht, dass ich vorher immer gehetzt und auf der Suche gewesen wäre - meinen Platz im Leben kenne ich schon lange. Meine Heimat und mein Zuhause ist seit zehn Jahren an der Seite des Lieblingsmannes. Mit unserem Häuschen hat dieser Platz auch einen ganz konkreten Ort gefunden. Ein Ort, an dem wir leben, lieben, lachen und uns als Familie genießen können. Ein Ort, an dem unser Kind geborgen und frei aufwachsen kann, umgeben von Bäumen und Licht und Freude. Diesen Ort von Beginn des Frühlings an neu aufblühen zu sehen und gestalten zu können erfüllt mein Herz mit Freude. Das ist Zuhause, hier bin ich wirklich und endgültig angekommen.


Hätte mir in meinen Jugendjahren jemand erzählt, wie sehr ich mich für Gartenarbeit begeistern würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Jetzt bin ich erwachsen und verspüre Glücksgefühle beim Unkraut jäten. Auch merke ich, dass sich mein Stil und Geschmack für Kleidung geändert hat. Statt Sweatshirt oder Tanktop greife ich doch lieber zu Bluse oder Tunika. Wenn das mal nicht nach Mutti schreit ... aber ich gefalle mir so einfach besser, etwas klassischer, etwas weiblicher, etwas erwachsener. Ich scheue mich nicht vor dem Gedanken, dass die Zeit der Jugend so langsam einfach etwas ist, das hinter mir liegt. Auch wenn die meisten die ich kenne, über diesen Satz jetzt verzweifelt den Kopf schütteln würden.

Manch einer meint von sich, er wäre auch mit Mitte dreißig noch innerlich ein Kind und müsse sich austoben, reisen, die Nächte durchfeiern und "das Leben genießen". Und das ist in Ordnung. Ich halte es da wie der Alte Fritz, es soll jeder nach seiner Fa­çon glücklich sein. Meine persönlich Auffassung davon, mein Leben zu genießen, ist halt eine andere. Mein Leben hat sich in einem anderen Tempo entwickelt, als das der meisten anderen Leute in meinem Alter, die ich kenne. Nicht besser oder gar richtiger, vielleicht könnte man sagen: traditioneller? Damit entspreche ich nicht dem, was als hip oder sonderlich modern angesehen wird. Aber den Anspruch habe ich auch nicht an mein Leben. Ich muss es nicht den andere Recht machen oder irgendjemandem gefallen, einzig und allein mir selbst.



Ja, wer bis hierhin durchgehalten und mitgelesen hat merkt, dass es ein sehr nachdenklicher und philosophoscher sechsundzwanzigster Frühling für mich ist. So einiges wird mir endlich klar, über manch andere Sachen denke ich das erste Mal so ganz gezielt nach. Die Erkenntnisse - schöne wie auch manchmal schmerzliche - machen mich klarer, reifer und glücklicher als ich es für möglich gehalten hätte. Sie zeigen mir, wer ich bin und was mir wichtig ist. Und dass das Erwachsensein gar kein schlechtes Gefühl ist.


Verlinkt bei Mittwochs mag ich,
denn diesen Mittwoch mag ich
Frühlingsphilosophie

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