Dienstag, 31. Mai 2016

Zwei Jahre pures Glück

Wir schlafen schön aus, frühstücken in Ruhe und bekommen dann unser Baby.
Sagte er.

Um kurz nach sechs hievte ich meinen schweren Körper aus dem Bett.
Wie schon seit einigen Wochen konnte ich einfach nicht mehr liegen.
Ich verspürte ab und zu ein leichtes Ziehen, so wie ich es in den letzten
zwei Wochen schon länger beobachtet hatte. Nichts besonderes. 
Dann tröpfelte immer wieder Fruchtwasser.
Ich weckte den Lieblingsmann und packte Croissants in den Ofen.
Als ich den ersten Bissen genommen hatte wurde mir klar:
Das Ziehen kommt jetzt im Zehn-Minuten-Takt.

Ich glaube wir sollten losfahren und unser Baby bekommen. 
Sagte ich.


Am 31. Mai 2014 um 16:15 Uhr hielten wir unser Glück in den Armen.





Mein liebstes Krümelchen,

Es erscheint mir wie gestern und ist nun doch schon zwei Jahre her.
Du bist unser größtes Geschenk, unsere größte Herausforderung,
unsere größte Aufgabe und unser größtes Glück.
Wir lieben dich über alles!

Dein Papa und deine Mama




Mit zwei Jahren ...

... ist man unheimlich verschmust und gibt gern Küßchen.

... weiß man ganz genau was man will.

... will man immer mehr alleine machen.

... sagt man ungefragt "Danke", wenn man etwas bekommt.

... liebt man Bücher, Tiere und alles, was kuschelig ist.

... hat man etwa 220 Wörter parat und der Wortschatz wächst stetig an.

... hat man das Kerzenauspusten für sich entdeckt.

... isst man gern Nudeln, Brot, Oliven, Gewürzgurken und Würstchen.

... ist man am liebsten draußen im Garten.

... malt, singt und tanzt man unheimlich gern.

... kann man Löwenzahn erkennen und für die Kaninchen pflücken.

... gibt man auch Madame Katz gern mal ein Küßchen.

... möchte man überall gern mithelfen.

... ist man ein großer Quatschkopf.

... ist man noch viel mehr, als jemals auf so einer Liste aufgeführt werden könnte.


HAPPY BIRTHDAY!

 

Montag, 30. Mai 2016

Vor zwei Jahren

Vor zwei Jahren war ich so langsam am Ende.
Ich war in der vierzigsten Woche schwanger
und hatte so langsam keine Lust mehr.

Seit zwei Wochen beobachtete ich mich selbst ganz genau,
horchte ständig in mich hinein und wartete auf ein Anzeichen
der beginnenden Geburt. Hätte mir meine Ärztin doch nicht 
gesagt, dass der Muttermund schon weich und leicht geöffnet sei
und es rein theoretisch jederzeit losgehen könnte.
Den Zusatz "Aber es kann noch zwei Wochen dauern" hatte ich 
zwar vernommen, aber im Vordergrund stand von da an etwas anderes.

Doch zwei Wochen warten und horchen und immer wieder 
"Nein, es tut sich noch nichts" sagen hinterließen ihre Spuren 
auf meinem Gemüt. Ich hatte keine Lust mehr.




Gestern vor zwei Jahren fand die Babyparty für Krümelchens Elfencousine statt.
Ich habe abgesagt, obwohl es nur wenige hundert Meter entfernt war.
Alles war mir zu viel, ich wollte nicht mehr raus, wollte mich in meinen
Ausmaßen nicht mehr anderen zeigen. Mein Körper hatte eine Dimension angenommen,
die mich schwerfällig und unbeweglich machte, dank extremer Wassereinlagerungen 
passten meine aufgedunsenen Füße in keine Schuhe mehr, selbst die lockersten Flipflops
schnitten ein. Ich hatte keine Lust mehr, auf die dicken Füße angesprochen zu werden, gefragt 
zu werden ob es nicht doch vielleicht Zwillinge werden oder ob ich schon was merke. 
Ich wollte nicht mehr raus und niemanden sehen außer dem Lieblingsmann.
Ich wollte einfach nur für mich in meinen vier Wänden sein und 
dann endlich demnächst mein Kind bekommen.


Heute vor zwei Jahren hievte ich mich mit meiner Riesenmurmel aus dem Bett,
zog mich an und sagte zum Lieblingsmann: "Wir fahren jetzt in den Baumarkt."
Ungläubig sah er mich an. Aber Widerspruch schien zwecklos.
Also fuhren wir in den Baumarkt, liefen dort auf und ab, immer mit
dem Gefühl im Rücken, von mit Wischmopp bewaffneten Baumarktmitarbeitern
verfolgt zu werden. Die nervösen Blicke waren unverkennbar, es wurde 
offensichtlich jederzeit mit einer Szene wie aus einem Hollywoodfilm 
à la "Die Fruchtblase ist geplatzt!" gerechnet.
Doch nichts, wir kauften noch einige Dinge ein, aßen ein Eibrötchen im Imbiss
und ich genoss es draußen und unter Menschen zu sein.
Hätte mir schon was sagen können, ne?

Heute vor zwei Jahren lagen wir am Abend nebeneinander im Bett und
der Lieblingsmann fragte mich nach meinem Plan für den nächsten Tag.
Ich stöhnte und sagte ihm, dass ich schon lange keine Pläne mehr mache.
Da sah er mir tief in die Augen.
"Pass auf. Wir schlafen morgen aus, frühstücken noch schön und dann bekommen wir unser Kind."





Wie recht er doch haben würde ...

Montag, 23. Mai 2016

Mein Mama-Wochenende

Hallöchen meine Lieben,


Das letzte Wochenende war ein ganz besonderes, denn meine Mama-Auszeit stand an.
Der Wunsch danach ploppte schon gegen Anfang des Jahres auf. Seitdem der 
Lieblingsmann und die Familie sich bereit erklärt hatten, mir diesen zum Geburtstag zu erfüllen
und wir Ende März das Hotel buchten war die Vorfreude riesig.
Einfach mal ein ganzes Wochenende nur Jessi sein, nicht auf 
die Bedürfnisse anderer eingehen oder mich um jemanden kümmern ...
Das klingt vielleicht hart, aber ihr lieben Mamas da draußen wisst
sicherlich ganz genau was ich meine ;)

Heute zeige ich euch mein Wochenende in Bildern.


Freitag:

Es war eine ruhige Nacht. Das Krümelchen ist schon seit Donnerstag Nachmittag bei den Großeltern, da unsere Tagesmutter im Urlaub ist. Also startet der Tag sehr ruhig. Erstmal noch Wäsche waschen und aufhängen, ein bisschen aufräumen und Tasche packen. Um kurz nach neun geht es dann los.
Ostsee, ich komme!


Erstmal Schuhe aus und Füße in den Sand graben. Herrlich!
Fußmodel werde ich in meinem Leben aber wohl nicht mehr :p

Zuerst streife ich drei Stündchen durch Warnemünde und erledige ein 
paar kleine Einkäufe. Bald-Baby-Geschenke, Geburtstagsgeschenke,
ein Notizbüchlein für mich und meine Gedanken des Wochenendes...


Dann kann das Hotelzimmer bezogen werden. 
Fünzehnter Stock mit Balkon und  Meerblick.
Ist das nicht der absolute Knaller?



Da werden doch glatt erstmal die Füße hochgelegt, aufs Meer geguckt,
gelesen ... Und natürlich auch der Spa-Bereich des Hotels genutzt. Nach 
einigen Bahnen im Salzwasserbecken fühle ich mich frisch und komplett angekommen.



Vor dem Abendessen beobachte ich vom Balkon aus, wie ein Aida-Schiff ablegt.
Ich persönlich finde diese Ozean-Riesen ja vor allem unheimlich ...






Nach einem sehr schicken Essen - und der Erkentniss, dass ich mir den Wein am liebsten selbst nachschenke ;) - kuschele ich mich mit meinem momentanen Häkelprojekt und Filmchen ins Bett.


Samstag:


Etwas trüb sieht es draußen aus und bleibt auch den ganzen Tag bedeckt. 
Bei dem, was ich vorhabe, finde ich das aber gar nicht so verkehrt.
Geschlafen habe ich übrigens wie eine Königin und bis um acht. 
Ohne Unterbrechung ;)





Heute ist Foto-Tour-Tag!
Aber erst nach einem reichhaltigen Frühstück.  
Sechs Stunden bin ich danach auf den Beinen und 
erkunde alle möglichen Ecken und Winkel des
wunderschönen Küstenörtchens.
Eindrücke gibt es ohne Ende, hier nur ein paar:








Krönung des Tages war ein Feuerwerk am Strand anlässlich einer Hochzeitsfeier im
Kurpark gegenüber. Im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Knaller. 
Die Nacht ist allerdings auch im weiteren Verlauf nicht allzu ruhig für mich.
Im Gegensatz zur vorherigen Nacht kann ich nicht gut einschlafen,
wache immer wieder auf und fühle mich seltsam. 
Mir fehlen meine Lieben. 


Sonntag:

 Ab halb sechs habe ich Hummeln im Hintern. 
Ich will nicht mehr im Bett liegen, mache mich fertig und packe meine Sachen. Eigentlich hatte ich ganz großspurig behauptet, den Sonntag noch voll und ganz in Warnemünde auskosten zu wollen. 
Doch die Sehnsucht treibt mich.
Noch vor Beginn des Frühstücksbuffets um 6.30 bin ich nochmal zu einer Fotorunde am Strand und bringe mein Gepäck ins Auto. Nach dem 
Frühstück schlendere ich noch einmal barfuß über den Strand hinunter zum Fischmarkt. Der Lieblingsmann hat frischen Fisch zum Grillen und Räuchern bestellt. Wird natürlich gemacht :)

Und zack, bin ich um halb neun unterwegs und um elf Uhr zuhause bei meinen Liebsten. Mit dem Krümelchen unternehmen dann noch mein Schwesterchen und ihr Freund einen kleinen Ausflug und sind dann zum Grillen bei uns. Mit original Ostseefisch.





Mein Fazit des Wochenendes:

Es war wunderbar!
Zwei Tage völlig ohne Plan oder Zeitdruck, 
ohne To-do-Liste oder Haushalt im Genick.
Das war mal echt nötig und unheimlich wohltuend.
Es ist erstaunlich, wie lang so ein Tag doch sein kann.
Länger hätte meine Auszeit aber auch nicht sein können, denn trotz des starken Bedürfnisses, mal wieder allein zu sein, ist die Liebe und Sehnsucht nach Zuhause und meiner Familie noch viel stärker. Schön, wenn man beides befriedigen kann.



Freitag, 20. Mai 2016

Ich bin dann mal weg ...

... und hinterlasse euch noch einen kleinen Gruß.

Mit Fotos aus dem Garten, die ich euch nicht vorenthalten will.
Nächste Woche sieht ja schon wieder alles anders aus ;)

Und Freugründe bzw. Freitags High Fives habe ich auch dabei :)



1. Der Mai ist wirklich in voller Blüte. Manchen Pflanzen,
wie zum Beispiel den Kartoffeln, kann man quasi beim 
Wachsen zusehen ... ich liebe diese Zeit!

2. Seit Montag leben zwei junge Hasen im liebevoll vom 
Lieblingsmann gebauten Stall. Sie sind sehr neugierig und lieben es,
sich mit Löwenzahn vom Krümelchen füttern zu lassen.
Und die pflückt den sogar mittlerweile sehr zielsicher und eifrig.

3. Krümelchen hat die U7 in dieser Woche mit Bravour gemeistert.
Gerade noch erklärte mir die Ärztin, dass es dabei vor allem um die 
sprachliche Entwicklung gehe, zu schauen ob auch schon so langsam 
zwei Wörter mal verbunden werden - da entdeckte der Krümel einen
Plüschpinguin auf dem Tisch und rief:
"Da, schöne Pinuin! Mija streicheln?"
Damit war das Thema der sprachlichen Entwicklung dann auch erledigt ;)

4. Ich habe doch tatsächlich lackierte Nägel.
An den Händen UND Füßen. 
Und es ist auch (fast) noch nichts abgesplittert.
Der Grund? Ich mach Urlaub.

5. Heute beginnen meine Mama-Tage. 
Gleich steige ich ins Auto und verabschiede mich 
bis Sonntag an die Ostsee. Zwei Tage lang nur Jessi. 
Aber erst, wenn die Waschmaschine einmal durchgelaufen
und aufgehangen ist :p


Und jetzt sag ich Tschö mit Ö und hinterlasse euch noch ein paar Gartenimpressionen:











Mittwoch, 11. Mai 2016

Ein kleines Stückchen ich ...

... ein kleines Stückchen Papa und ganz viel du.

Je älter, größer und selbstständiger das Krümelchen wird,
umso mehr erkenne ich mich immer wieder selbst in ihr. 
Diesen Momenten des Erkennens widme ich 
heute unseren Familienmoment, der wunderbaren 
Aktion der Küstenmami von Küstenkidsunterwegs.


~~~


Nicht mehr lange und das Krümelchen ist zwei Jahre alt.
Die Autonomiephase ist so langsam wirklich am rödeln.
Das kann - ihr ahnt es sicherlich - wirklich anstrengend und frustrierend
für alle Beteiligten sein. Es ist aber auch außerordentlich spannend zu sehen,
wie sich das Fräulein Tochter immer mehr ihrer Selbst bewusst wird und
alles, was dazu gehört, auch zum Ausdruck bringt.

Meine Eltern brechen bei Krümelchens Anblick gern mal
- ok, meistens - 
in absolute Verzückung aus.
Vor allem seit sie bereitwillig Zöpfchen trägt.
"Oooooooooh ... die sieht ja aus wie eine Kopie von dir!"

Und auch sonst entdecke ich immer wieder so Kleinigkeiten ...



"Mija Leidchen!"

Das Krümelchen ist zum absoluten Kleiderfreak mutiert. "Leidchen" (= Kleidchen)
sind momentan Kleidungsstück Nummer eins. Ohne geht gerade so ziemlich gar nicht.
Das war bei mir in dem Alter ebenso. Was nicht mit Rock und Rüschen war (ich war da
also noch extremer) wurde eine Zeit lang einfach nicht angezogen.

Aber ich will mich nicht beschweren, es sieht nämlich auch einfach mal
zuckersüß aus ...






"Mija tanzn!"

Eine echte Tanz- und Singmaus.
Bei jeder sich nur bietenden Möglichkeit wird
Musik eingefordert, getanzt und gesungen. 
Bienen, Hummeln und auch sonst alles was an 
Insekten so fliegt wird immer mit "summ summ summ"
beschallt. Und mit Kleidchen tanzt es sich auch gleich besser.

Und was soll ich sagen? Ganz die Mama. 



"Mija draußen. Mija Gaatn!"

Ich bin ja im Garten meiner Großeltern und dem umgebenden Wald
quasi großgeworden und umso glücklicher und dankbarer, dass 
ich so eine Kindheit auch meiner Tochter ermöglichen kann.

Nicht erst seit der Frühling wirklich angekommen ist
- aber seitdem umso vehementer - 
fordert das Krümelchen Zeit im Garten ein.
Am liebsten barfuß bis als kompletter Nickidei.
Höchstens noch mit Kleidchen.
Dann geht es über Stock und Stein und Wiese und Sand.
Schon im letzten Sommer waren wir überrascht wie
schmerzfrei sie da auch über spitzere Steinchen flitzt.

Ihr glaubt ja gar nicht, was für ein Theater wir am Montagmorgen hatten,
als ich mit der Kleinen statt in den Garten zum Auto ging. Die gesamte Fahrt zur
Tagesmutter Gebrüll:
"Mija Gaatn!"
"Aber Schatz, Mama muss arbeiten und du kannst jetzt schön bei der Tagesmutter spielen."
"Nein. Mija Gaatn!"
"Da ist doch auch ein Garten."
(Anmerkung d. Redaktion: Unsere Tagesmutter hat nicht nur einen Garten. Es ist ein Kinderparadies. Ernsthaft. Am liebsten würde ich jedes Mal selbst dableiben.)
"Nein. Mein Gaatn!"
...
...
...
"Aber bei der Tagesmutter kannst du auf dem Trampolin hüpfen."
-
*schnief*
Grinsebacke.
"Mija hopsen!"



"Mija daurig."

Ja, seit kurzem sagt sie auch, wenn sie traurig ist.
Leider recht häufig. 
Hab ich schonmal erwähnt, dass ich ne Heulsuse bin?
Nun, das Krümelchen ist ebenso ... sagen wir sensibel.
Dass sie ständig und wegen kaum etwas "Auaaaaa" hat, ist
noch gar nicht mal schlimm. Einmal draufpusten von Mama oder Papa
macht es nämlich (bis jetzt) auch immer ganz schnell wieder gut.
Aber wegen jeder Kleinigkeit kann  - wenn sie in einer bestimmten Laune ist - 
gemeckert und geschluchzt und geheult werden. 
Das kann einen schon in den Wahnsinn treiben. 
Aber ich darf mich nicht beschweren, ich weiß ja von wem sie das hat.



~~~



Festzuhalten ist: immer öfter entdecke ich mich in meinem Kind.
Das ist Glück. Und dieses Glück ist gratis.

Sollte vielleicht mein neuer Schlussspruch werden ;)

Montag, 9. Mai 2016

Warum nur einmal?

Guten Morgen meine Lieben,

ich danke euch herzlich für eure Kommentare und 
Anregungen bezüglich der Frage nach meinem Bloggeburtstag.
Ich freue mich ganz außerordentlich, so herzliche und treue
Leser zu haben - ob kommentierend oder still. 

Zu wissen, dass ihr beide Optionen des Bloggeburtstags 
für vertretbar und sinnvoll haltet, werde ich wohl wirklich 
einfach nach dem Motto gehen:
Warum nur einmal feiern, wenn es auch zweimal geht?




Also findet der zukünftige Bloggeburtstag im Oktober statt.
Mein eigener bleibt. Heute ;)


Heute feiere ich also meinen 26. Geburtstag und meinen
dritten Blogger-Geburtstag.

Allerdings mehr innerlich als sonst, denn heute ist
viel zu tun. Heute steht der Junggesellenabschied 
einer Freundin im Vordergrund. Wir sehen uns zum
Brunch, den Rest des Tages darf ich dank meiner
Arbeit (die ich ja aber über alles liebe, wie ihr wisst)
nicht mit dabei sein. Aber für ein Sektchen und einen
tollen Obstsalat reicht meine Zeit aus.

Allerdings hat der Lieblingsmann mir so einen entspannten und
schönen Muttertag gestern beschert, dass ich mich schon glatt
genug gefeiert fühle ;)
Wollt ihr Fotos?
Na dann mal unser Wochenende in (wenigen) Bildern:




Das verlängerte Wochenende haben wir so ziemlich komplett draußen im Garten verbracht. Alleine dafür liebe, liebe, liebe ich es Hausbesitzerin zu sein.

Während das Krümelchen jede nur erdenkliche Ecke im fast schon sommerlich anmutenden Garten bespielte, konnten der Lieblingsmann und ich in den letzten vier Tagen einiges schaffen.
Sonnenblumen, Zwiebeln, Knoblauch und Salat in die Erde bringen, mulchen, zwei Hänger mit Erde auf dem Gelände des künftigen Kaninchen-Freigeheges verteilen und Rasen sähen.

Wir haben wieder einiges an pflanzlichen "Altlasten" entfernt und erobern unseren Garten Stück für Stück immer mehr. Es ist anstrengend, aber wundervoll!

Viel in Garten und Haus zu tun zu haben bedeutet ja auch, neben Vollzeitarbeit und Elternsein, so ziemlich jede freie Minute dafür nutzen zu müssen und zu wollen. Viel unterwegs sind wir an freien Wochenenden also nicht.

Am Muttertag aber haben wir einen schönen kleinen Ausflug zu einem nahe gelegenen Spargelhof samt Streichelzoo gemacht. Ich verliebe mich immer mehr in unser schönes Brandenburg.


Das Krümelchen ist in alles verliebt, auf dem man hüpfen kann.
Sofa, Bett, Trampolin ... "MIJA HOPSEN!!!"
Da kam die Hüpfburg gerade recht. Sehr sympathisch: alle Spielsachen, Kinderautos, Dreiräder und eben auch die Hüpfburg auf dem Hof waren frei und kostenlos nutzbar. Wir haben uns in der Zeit fast nen Sonnenbrand geholt ;)

Kleiner Dämpfer der Sonntagsfreude: mein Auto macht komische Geräusche. Der Lieblingsmann vermutet die Antriebswelle. Bei den Strecken, die ich so tagtäglich zurücklege ist ein Weiterfahren alles andere als sinnvoll. Also bin ich heute mit den öffentlichen nach und quer durch Berlin unterwegs. Naja, da komm ich wenigstens endlich mal wieder zum Lesen ;)
Und am Abend darf ich mir dann das Auto meines Opas abholen und nutzen bis mein eigenes wieder fit ist. Ein Glück, ohne Auto bin ich leider echt aufgeschmissen.

Und zum Ausklang des Tages:

Ganz viel kuscheln, kichern und plantschen.
Echtes Sommerfeeling mit tausendprozentigen Glücksgefühlen!


Ich wünsche euch eine ganz wundervolle Woche!


Liebste Grüße,

eure Jessi

Montag, 2. Mai 2016

Wie seht ihr das?

Hallöchen meine Lieben,


Ich brauche jetzt mal einen Rat. Oder eine Meinung. Oder so.

In einer Woche hab ich Geburtstag. Und damit auch mein Blog.

Eigentlich.

Denn uneigentlich gibt es ja den "Nadelspiellust"-Blog,
den ich am Morgen meines 23. Geburtstages gestartet habe,
gar nicht mehr. Seit letztem Oktober ist es nun "Glück gibt's gratis".
Die besten Blogposts sind natürlich mit umgezogen.
Aber was zählt denn nun jetzt als Bloggeburtstag?

Mai oder Oktober?

Sonntag, 1. Mai 2016

Willkommen lieber Mai

Dass ich ein Frühlingskind bin, habe ich nun glaube ich schon oft genug gesagt.
Den Mai liebe ich von jeher ganz besonders.

Und so viel erwartet mich und uns in diesem Monat ...




... eine neue und sehr verantwortungsvolle Aufgabe im örtlichen Kulturverbund

... ein Vorstellungsgespräch für einen weiteren neuen Job

... wir bekommen Nachwuchs - zwei Häschen ziehen ein!

... ich werde 26

... und feiere am selben Tag den Junggesellenabschied einer Freundin

... ich singe auf einer Hochzeit

... und besuche einen Tag darauf die Hochzeit meiner Freundin

... ich fahre für ein Mama-Auszeit-Wochenende an die Ostsee

... Schwägerin wird 18

... und als krönender Abschluss hat der Krümel seinen zweiten Geburtstag.



Ihr seht, es wird nicht langweilig im Mai.
Und dazu kommen noch etliche Mehrstunden an Arbeit
da mehrere Vormittagsworkshops im Tanzverein anstehen. 
Puh. Da werde ich meine Auszeit dann aber auch so richtig brauchen ;)


Aber heute steht erstmal vor allem eins auf dem Plan:
unser Garten. Nachdem der Lieblingsmann gestern neue 
Gartenwasseranschlüsse rausgelegt hat und die Wasserversorgung
nun komfortabler ist wird es auch höchste Zeit zum Pflanzen :)

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