Mittwoch, 28. September 2016

Vom Freundefinden in der Familie [Familienmoment]

Am Wochenende gab es für uns einen ganz besonderen Familienmoment: ein alljährliches großes Familientreffen von Seiten meines Papas. Da mein Opa väterlicherseits sechs Geschwister hat, die jeweils ein bis zwei Kinder haben, die ihrerseits wieder ein bis zwei Kinder haben, von denen nun auch schon einige ein bis zwei Kinder haben ... denkt noch jemand mit? ;)

Nun, auf jeden Fall umfasst die Familie schon alleine in diesem Zweig so einige Menschen. Zu Zeiten meiner Kindheit war es üblich, dass sich die ganze Sippe einmal im Jahr zusammenfindet. Mit dem unvermeindlichen stückchenweisen Abschied der ältesten Familienmitglieder ist diese Tradition dann irgendwann ein wenig eingeschlafen, wird nun aber seit drei Jahren wieder aktiv gelebt. Ich bin sehr glücklich darüber und finde es immer wieder bereichernd.

Diesen Samstag trafen sich also ein Großteil der Familie im Havelland.
Gerade für Kinder stellt man sich so eine Familienfeier ja immer als gähnend langweilig vor, doch dank der anderen anwesenden Kinder und viel Platz und Raum zum Spielen war von Langeweile keine Spur. Das Krümelchen tobte mit Ball über den Rasen, buddelte, fuhr mit dem Kindertraktor und versteckte sich quietschend im Spargelfeld - das alles abwechselnd mit uns Eltern, Oma und Opa, meiner Schwester, ihrem Freund oder meinem Cousin. Die anderen Kinder beäugte sie immer wieder mal, hielt aber zurückhaltend Abstand.

Bis zu dem Zeitpunkt, als sich die ganze Familie auf den Weg zum nahegelegenen Alpakahof machte. Der gehört dem Bruder der Frau des Onkels meines Vaters ... nur mal der Vollständigkeit halber und falls jemand Spaß an Denkaufgaben am Morgen hat ;)

Zurück zu diesem Spaziergang. Krümelchen stürmte voraus, fiel aber dank ihrer Dackelbeinchen schnell zurück in der Gruppe. Da kam die jüngste der anderen Kinder zu ihr - sie ist ein Jahr älter als Krümel - und nahm ihre Hand. Den gesamten Fußweg über waren beide nicht mehr zu trennen.


Ich liebe es zu sehen, wie sehr sich das Krümelchen immer mehr auf andere Kinder einlassen kann. Generell ist sie da immer erstmal vorsichtiger und beobachtender, gerade Gleichaltrigen gegenüber. Im Zweifelsfall hält sie sich lieber fern und an die Erwachsenen oder wesentlich älteren - sowie die 8jährige Nachbarstochter, die sie über alles liebt.

Doch in letzter Zeit wird das viel besser. Bei der Tagesmutter bilden sie und zwei weitere Kinder ein richtig gutes Team. Und selbst mit der Elfencousine, mit der sie ja schnell aneinander gerät, wird die Kommunikation immer besser und man kann sogar davon reden, dass sie gemeinsam spielen. Das hätte ich noch vor einem halben Jahr wirklich nicht gedacht.


Freundschaften sind wichtig. Freundschaften innerhalb der Familie sind für mich glatt noch wertvoller und absolut förderungs- und bewahrenswert. Denn die Familie wird immer da sein. Die Familie gibt halt. Und wenn die Familie dann noch den Schritt weitergeht, dass sich echte und tiefe Freundschaften bilden, dann kann doch gar nichts mehr schief gehen.



Habt ihr auch Familienmitglieder, die ihr als Freunde bezeichnen würdet?

Wann haben eure Kinder denn angefangen Freundschaften zu knüpfen?

Dienstag, 20. September 2016

Herbst im Herzen


Es passierte Sonntag gegen 19.30 Uhr.

Das Krümelchen schlummerte friedlich im Bett, Madame Katz schnarchte auf der Sofalehne neben mir. Der Eintopf köchelte in der Küche vor sich hin, der Lieblingsmann schaute sich eine Politiksendung an und ich hielt eine Häkelnadel und Wolle in meinen Händen.

Achtung, das klingt jetzt mächtig kitschig, aber ...
Plötzlich fühlte ich den Herbst in meinem Herzen.

Nun ist es wirklich nicht so, dass diese Situation etwas Besonderes ist. 
Handarbeiten ist nichts Saisonales bei mir, das kann ich immer machen. 
Aber plötzlich fühlte es sich anders an, irgendwie kuscheliger und heimliger. 
Herbstlicher. Und das wird ja so langsam auch Zeit, nicht wahr?

Ich bin ja kein Fan davon, Wetterlagen zu bemeckern oder Jahreszeiten zu verteufeln bzw. herbeizusehnen. An dem Punkt bin ich unheimlich pragmatisch, denn das Wetter und die Jahreszeiten lassen sich nun einmal nicht ändern. Stattdessen sollten wir das annehmen, was ist, und darüber zufrieden sein. Oder zumindest das Beste draus machen. Macht mehr Sinn und mehr Spaß.

Nun steht also der Herbst vor der Tür und setzt seine kühlen Füßen schonmal herein. 

Ich freue mich auf Gemütlichkeit, heiße Getränke 
und dampfende Suppen, kuschelige Decken 
und noch kuscheligere Socken. 

Auf Waldspaziergänge und erste 
Herbstbasteleien mit dem Krümelchen. 

Kerzen auf dem Tisch und auf dem Badewannenrand. 

Auf bunt gefärbte Blätter und herumfliegendes Laub. 

Und ich freue mich darauf, so langsam die Heizung wieder einzuschalten.
Heute früh war es nämlich schon ordentlich frisch ;)

Und ihr? Was mögt ihr besonders am Herbst?


Mittwoch, 14. September 2016

Krümel und die Tiere [Familienmomente]

Es gibt so viele Tage, an denen kommt man echt zu nix. Nada. Niente. Nüscht.
Und das obwohl doch sooo viel zu tun wäre.
Da krepelt man mit dem täglich anfallenden Haushalt rum und ist froh, den so irgendwie hinbekommen zu haben, dabei müsste doch längst mal wieder der Herd gründlich gereinigt und der Kleiderschrank ausgemistet werden, mal wieder die Wege gefegt und Sandberge aufgeschüttet werden, Ernteerzeugnisse eingekocht und eingemacht werden, ach und im Keller ist auch keinerlei Ordnung drin und das ganze Werkzeug ist auch noch unsortiert ... ihr kennt das sicherlich auch, so jeder in seinen persönlichen Nuancen und Abstufungen.

Worauf ich hinaus will: ein Haushalt macht Arbeit, vor allem mit altem (Bau-) Haus und Garten.
Aber: ich würde all das nicht mehr missen wollen, denn es bringt so viel wunderschönes und schlicht und weg unbezahlbares mit sich, das all die Arbeit und Mühe und noch viel mehr innerhalb von Sekundenbruchteilen wieder wett macht?

Am wertvollsten finde ich es, dem Krümelchen ein Aufwachsen nah der Natur und umgeben von Tieren zu ermöglichen. Krümel und die Tiere ... das ist wirklich ein Thema für sich und für uns ein immer wieder herzerwärmender Familienmoment.


 Es gibt ja immer wieder Leute, die vor der Geburt ihres ersten Kindes ihre Haustiere weggeben, aus Angst vor Allergien oder Eifersucht seitens des Tieres oder eben wegen allgemein angenommener Inkompatibilität von haarendem Haustier und Neugeborenem im Haushalt. Und um das vorweg zu nehmen: das ist auch eine Entscheidung, die jeder selbst und sicherlich nicht leichtfertig trifft.

Solche Überlegungen gab es bei uns nie. Madame Katz war zu dem Zeitpunkt von Krümelchens Geburt knappe eineinhalb Jahre bei uns, von Kätzchenzeit an. Wir kannten sie schon damals sehr gut und waren uns sicher, dass sie mit dem Baby kein Problem haben würde. Auch haben wir ihr ihr nicht strikt verboten sich im künftigen Kinderzimmer aufzuhalten.

Madame Katz hielt sich immer gern an den Plätzen auf, die für Krümelchen bestimmt waren: die Spieldecke, das Beistellbett, die Wickelauflage. In haarigen Zeiten des Feelwechsels kam dann schnell mal die Fusselbürste zum Einsatz und gut ist's. Die Panik vor Tierhaaren, die mit dem Baby in Kontakt kommen, konnten wir nie teilen. Der Erfolg gibt uns Recht: Krümelchen hat keinerlei Allergien entwickelt und ist auch nie an einem Katzenhaar erstickt, die Katze hat sich nie auf ihr Gesicht gesetzt und auch nicht mit Eifersucht und Niedertracht reagiert - Schreckensszenarien aus dem Internet konnten wir für uns persönlich also abhaken. In den ersten Lebensmonaten hat die Katze eher weniger Notiz genommen, mehr als von oben herab beobachten war da nicht. Erst ab dem Moment, indem das Krümelchen selbst anfing, sich für das haarige Wesen zu interessieren. Von da an gab es kein Halten mehr: Es war der Beginn einer besonderen Freundschaft.

Im täglichen Umgang mit Madame Katz hat das Krümelchen unheimlich viel gelernt. Von sich aus hat sie ja eh schon ein sehr sensibles und empfindsames Wesen. Ihr Umgang mit anderen Lebewesen ist stets sehr vorsichtig und liebevoll. Kuscheln und streicheln stehen hoch im Kurs, es darf sich aber auch gerne mal spielerisch gejagt werden. Dabei erkennt sie aber auch sehr schnell die Körpersprache der Katze, wenn die so langsam keine Lust mehr auf Spielen hat und lässt sie dann in Ruhe. Natürlich wurde diese Grenze auch schon einige Male überschritten, doch zum Glück - und das wussten wir ja auch - ist Madame Katz ein wundervolles und liebes Tier, das auch in Abwehrhaltung keine Krallen einsetzt. So kam es bisher nie zu Kratzern oder anderen Verletzungen auf beiden Seiten ;)

Beliebt ist das Krümelchen auch bei anderen Katzen, die sonst eher Reißaus nehmen sobald sich ein Kind nähert. Ich freue mich da immer wieder sehr drüber.
Aber nicht nur Katzen stehen hoch im Kurs ...



Auch für Hunde hat das Krümelchen ein Herz - wie hier der Mops eines Kumpels, den sie zum Schreien gut imitieren kann. Mit dem Streicheln ist sie da aber um einiges zurückhaltender, der Respekt ist trotz aller Begeisterung im Vordergrund. Nachdem sie sich einige Zeit lang immer sehr stark über das Bellen erschreckt und geweint hat (einmal ist sie vor Schreck sogar umgefallen, das hat sie mir dann monatelang jeden Morgen wieder erzählt ;) ), habe ich ihr erzählt, dass die Hunde ihr nur "Hallo" sagen damit. Jetzt bellt das höfliche Geschöpf immer einfach zurück.

 Neuste Familienmitglieder sind die Stallkaninchen und auch diese werden geliebt und sehr gern gefüttert und umsorgt.
Die Kaninchen lassen sich nur sehr ungern anfassen, was auch ok ist, schließlich halten wir sie nicht als Kuscheltiere (was sowieso nicht ihrem Wesen entspricht).

Doch sobald das Krümelchen den Stall betritt wird sogar das mitgebrachte Futter links liegen gelassen. Es wird auf ihr herumgeturnt, geschnuppert und manchmal legt sie ihren Kopf auf dem Bauch eines liegenden Kaninchens ab. Es ist zuckersüß!

Aber nicht nur für kuscheliges kann sich Krümel begeistern, auch sämtliche andere Lebewesen sind immer wieder ein Highlight. Und so einige Dinge würde sie tatsächlich nicht auf diese Weise erleben, wenn wir noch immer im vierten Stock eines Wohnblocks leben würden.

Die Ziegen, die wir morgens begrüßen, wenn es zur Tagesmutter geht.
Die Hähne, die in der Siedlung krähen.
Die Eichhörnchen, die in den Bäumen herumtollen. 
Die Fledermäuse, die in der Dämmerung über unserem Garten im Tiefflug unterwegs sind.
Die allgegenwärtigen Schnecken, die liebevoll zur Seite gesetzt werden 
um keinen Schaden zu nehmen.
Die Blindschleichen, die sich in abgelegenen Winkeln verstecken und 
mit "Hallo Schlange!" begrüßt werden.
Und ab und zu schaut auch mal eine große dicke Kröte vorbei.




Ich finde es wundervoll, meiner Tochter das Aufwachsen mit so vielen Tieren und Natureindrücken ermöglichen zu können. Ganz ohne "iiiiiiiiih!", sondern voll von "Was ist das?".
Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ein Kleinkind noch vor seinem zweiten Geburtstag Bienen, Wespen und Hummeln voneinander unterscheiden kann. Aber es ist tatsächlich möglich :p

Und so merke ich täglich wie ich mich immer mehr vom Stadtkind zum überzeugten Landei verwandle ;) Familienmomente lassen einen eben auch mal Dinge überdenken.

Montag, 12. September 2016

12 von 12 [September]

Hallöchen meine Lieben,

Heute ist es wieder an der Zeit euch zwölf Bilder von meinem Tag zu zeigen.
Damit mache ich mit bei der schönen Aktion von Draußen nur Kännchen.



Mein Tag beginnt kurz nach fünf. Krümelchen weint und ruft nach ihrem Nucki. Der liegt direkt neben ihr, ist aber durchsichtig und selbst bei Licht schwer zu finden. Vielleicht sollte ich doch nochmal so einen leuchtenden besorgen ... das Kind ist noch nicht ausgeschlafen und möchte noch beim Papa im Bett kuscheln. Ich dagegen bin nun wach und mache mir unter strengster Beobachtung und Bestupsung* von Madame Katz erstmal einen Kaffee.

*Madame Katz sitzt liebend gern auf kurzer Distanz neben mir und stupst dann immer wieder mit ihrer Tatze, als Aufforderung zum kuscheln quasi ... zuckersüß ;)



Als der Lieblingsmann aus dem Haus ist, setze ich mich kurz an den Schreibtisch - natürlich in Begleitung der stupsenden Madame Katz - und gehe im Terminplaner meine Woche durch. Die letzte Woche begann ja mit einigen Zusatzterminen, Meetings und einer gesanglich zu begleitenden Trauung, die mein Zeitgefüge gleich mal ordentlich durchgewirbelt haben. Diese Woche steht nur ein zusätzliches Organisationstreffen und eine zusätzliche Showtanz-Vertretungsstunde an. Also gleich mal etwas mehr Zeit für Haushalt und mein Wochenvorhaben: Unkraut beseitigen und Blumenzwiebeln setzen im Vorgartenbeet. Derweil ich meine Pläne mache schlummert das Krümelchen noch immer friedlich in unserem Bett.



Nachdem das Krümelchen erwacht und angezogen ist wartet das Frühstück ... doch das Mäuschen ist vollkommen gefangen vom Spiel mit ihren "Püppchen". Sie hat sich vor einigen Wochen in die alten Polly-Pocket-Sachen verliebt, die meine Eltern ihr mitgebracht haben. Damit habe bereits ich als Kind gespielt und so sieht das ein oder andere auch aus ... ein Gesicht hat keiner mehr. Das stört die kleine Prinzessin aber so überhaupt nicht. Bevor gefrühstückt werden kann müssen alle Püppchen schlafen gelegt werden. Eine Herausforderung für die kleinkindliche Feinmotorik ;)



Nachdem das Krümelchen bei der Tagesmutter gelandet ist geht es zum Einkauf und dann schnellstens nach Hause. Die Löwen- ... äh, Hasen-Fütterung steht an.



Ein Rundgang durch den Garten am Morgen ... was kann es Schöneres geben? Die letzten Äpfel reifen noch am kleinen Apfelbaum und ich entdecke auch schon die ersten gefärbten Blätter. Die sommerlichen Temperaturen täuschen darüber weg, dass wir ja schon mitten im September stecken.




Gestern habe ich wieder eine ordentliche Fuhre Tomaten aus dem Gewächshaus geholt, die wollen nun verwertet werden. Also werden 3kg Tomaten gehäutet und eingekocht. Das gibt dann Sommergefühl den ganzen Winter lang :)


Während Madame Katz sich in ihre kühle Höhle verzieht hänge ich Wäsche draußen in der Sonne auf. Wie man sieht wird unsere Terasse - ehemalig ein schlecht dahingezimmerter Wintergarten - von grünen Kletterpflanzen eingenommen und wird mehr und mehr zum grünen Wohnzimmer.
Dann wird noch aufgeräumt und staubgesaugt ... bin ich die einzige, die nach dem Wochenende erstmal alles wieder in Originalzustand bringen muss? ;)



Dann noch ein Käffchen und Fachliteratur draußen ... hach, selbstständig zu sein hat definitiv so seine Vorteile :)



Ich bastele noch ein paar Tanzstäbe (nach einer Anleitung der Herzkindmama) für meine kleinen Prinzessinen des Tages und düse dann los. Uff, ganz schön demsig draußen mittlerweile ...






Im Ballettsaal ist es glücklicherweise nicht so schlimm wie befürchtet. Dazu muss man wissen: besagter Saal liegt direkt über dem Schwimmbad, hat keine Fenster zum Öffnen und eine nur unzureichende Lüftungsanlage. Hier ist man schon nach kürzester Zeit am Schwitzen und über den Begriff "Warm-Up" können meine Mädchen immer nur müde lächeln. Vorbereitung muss trotzdem sein und so ziehe ich schonmal mein eigenes Programm durch bevor der Unterricht losgeht.





Feierabend! Der heutige Unterrichtstag war ziemlich ernüchternd. Bei meinen zwei großen Gruppen waren jeweils nur drei von eigentlich zehn Tänzern da. Irgendwie verständlich bei der Wärme, aber so ein bisschen geärgert hat es mich trotzdem ... zumal gerade die Großen schon im letzten Schuljahr häufig eine Tendenz dazu hatten sehr kurzfristig abzusagen und ich dann mit ein oder zwei Schülern dastand. Naja, das werde ich beobachten müssen. Trotzdem haben wir heute einiges geschafft und organisiert.





Wieder draußen erwartet mich endlich frische Luft und Sonnenblumen ... die mag ich ja eh am liebsten. Mit diesem schönen Anblick verabschiede ich mich für heute von diesem Ort, der für mich immer auch Heimat war. Da erfüllt mich immer wieder so ein bisschen Nostalgie :)


Jetzt, um kurz vor 22 Uhr, sitze ich mit dem Lieblingsmann auf der Couch. Wir haben lecker gegessen und entspannen uns nun im gemeinsamen Gespräch. Das Krümelchen hat schlecht geträumt, sich aber eben nochmal trösten lassen und schlummert nun wieder friedlich. Mal sehen wie lange ;)


Ich hoffe auch ihr hattet einen schönen Tag!

Montag, 5. September 2016

Zwischen wieder und neu [Monatsmotto September]

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ... und so. 

Willkommen im September und willkommen zurück im Arbeitsalltag!
So begrüßt mich dieser Montag. Und ganz ehrlich - ich habe mich drauf gefreut.

Endlich - so sehr ich die Ferienzeit auch genossen habe - kehrt
wieder der Alltag ein. Der gewohnte Alltag, aber auch mit neuen Elementen.


Daher lautet mein Monatsmotto im September:
Zurück zum alten neuen Alltag!




Ich habe es schon immer geliebt, wenn ein neues Schuljahr beginnt.
Alle Hefte sind neu und sauber, warten nur darauf von den frisch geordneten 
Stiften bemalt und beschrieben zu werden. Mit dem neuen Schulajhr starten
neue Projekte und aufregende Dinge, die organisiert und vorbereitet werden wollen. 
Zu sagen, dass dieses Schuljahr besonders aufregend wird wäre verkehrt,
denn besonders aufregend ist auf immer wieder neue und andere Weise das neue Schuljahr.

Ebenso wie der kalendarische Jahreswechsel 
- beziehungsweise bei mir persönlich noch viel mehr -
lädt der Beginn des neuen Schuljahres natürlich auch zu 
Vorsätzen und Verbesserungen ein.

Gutlaufendes und funktionierendes bleibt,
Dinge werden neu oder anders strukturiert,
lästige Gewohnheiten sollen weichen.

Ich habe in der Ferienzeit mein "Schülerverwaltung" überarbeitet,
habe jeweils fürs Tanzen, Klavier und Musical Ordner angelegt,
habe meine tausenden Blätter mit Unterrichtsideen und zusammen-
getragenem Wissen geordnet naja, zumindest in einem Ordner verstaut.
Der Grundstein für eine ordentliche und übersichtliche Unterrichtsnotation ist gelegt.
Ich habe Musiken durchgehört und rausgeschmissen,
habe nach neuen Noten gesucht und alte aussortiert.

Der grobe Alltag wird weiter so laufen wie gehabt.
Am Vormittag wird Haushalt und Arbeitsvorbereitung erledigt,
ebenso die neu hinzugekommene Verwaltung im Kulturverein,
der Nachmittag gehört dem Unterricht an den verschiedensten Stellen. 
Erfahrungsgemäß kann ich kopfmäßig weder abends noch am Wochenende
so richtig abschalten, aber das ist in so einem Kreativjob ja auch etwas ganz normales.

Meine wichtigste Baustelle ist immer mal wieder das Zeitmanagement, 
vor allem im bezug auf den Haushalt. Den bekomme ich zwar auch irgendwie immer hin,
aber oftmals halt auch nur irgendwie und mit Stress verbunden. 
Daher versuche ich nun, nach einem niedergeschriebenen Haushaltsplan vorzugehen, 
um den mühsam geschaffenen Grund auch halten zu können und nicht jedes Mal bevor Besuch kommt wie ein Tornado durch das Haus fegen zu müssen. Stattdessen jeden Tag ein bestimmtes Bröckchen, so stelle ich mir das vor... diese Vorstellung wird aber gleich heute nicht funktionieren, da heute der Vormittag gleich mal mit einem Meeting voll ist. Nunja, ab morgen dann aber wirklich *hust* ... das geht ja gut los ... *hust*

Was ich mir also offiziell abgewöhnen will: 
Den Haushalt immer auf den letzten Drücker schieben und dann im Stress abarbeiten müssen.
Und das Mitagessen nebenbei im Auto zu mir zu nehmen. Ganz lästige Sache. 


Was sind so eure Alltagspläne und Vorsätze?


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